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Zentrum für Suchtmedizin

Das Zentrum für Suchtmedizin behandelt Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen. Auch dann, wenn eine weitere psychiatrische Erkrankung wie Depression oder eine Angststörung vorliegt. Die Stationen bieten das gesamte Spektrum einer modernen suchtmedizinischen Behandlung an, die zunächst immer die Substanzfreiheit erreichen will. Dabei legen wir besonderen Wert darauf, dass in der Entzugsbehandlung die Patientinnen und Patienten weder gefährdet noch körperlich und psychisch beeinträchtigt werden. Dazu setzen wir bei Bedarf unterschiedliche Entzugsmedikamente, Akupunktur und viele weitere Verfahren ein.

Neben der Abstinenz ist uns eine Stärkung der Motivation sehr wichtig. Sie zielt darauf, die Entscheidung zur Reduktion der Rauschmittel zu festigen und Wege dorthin aufzuzeigen. Uns ist sehr bewusst, dass die Entzugsbehandlung nur einen Anfang darstellt und weitere Hilfsangebote notwendig und sinnvoll sind. Darum stellen wir unterschiedliche weiterführende Hilfsangebote vor und vermitteln dorthin. Weiterbehandlungen nach dem stationären oder teilstationären Aufenthalt zu klären und einzuleiten, ist uns besonders wichtig.

Die Behandlung möglicher psychiatrischer Begleiterkrankungen nach modernen psychiatrischen Standards ist ein weiterer wichtiger Schwerpunkt.

Eine gute Behandlung kann nur gelingen, wenn unterschiedliche Berufsgruppen Hand in Hand für das Wohl der Patientinnen und Patienten zusammenarbeiten. Die multiprofessionellen Teams setzen sich in unserer Abteilung aus Gesundheits- und Krankenpflegekräften, Ober- und Assistenzärztinnen und -ärzten, Diplom-Psychologinnen und -Psychologen, Sozialpädagoginnen und –pädagogen, Sozialarbeiterinnen und –arbeiter, Stationsassistentinnen und –assistenten, Ergo- und Bewegungstherapeutinnen und -therapeuten, zusammen.

Weitere Informationen und Aufnahmetermine erhalten Sie über die Zentrale Aufnahmeterminierung (ZAT) unter der Telefonnummer 02945-981-1745 oder online über das Kontaktformular.

Aufnahmevoraussetzungen

Im Zentrum für Suchtmedizin gibt es zwei Anmeldungsformen:

  1. Selbstanmeldung
  2. Ärztliche und institutionelle Anmeldung

1. Selbstanmeldung

Wie erfolgt eine Aufnahme?
Die Aufnahmetermine werden ausschließlich über die Zentrale Aufnahmeterminierung (ZAT) 02902 82-1745 vergeben.
Sollte keine zügige Aufnahme möglich sein (z.B. bei einer Abhängigkeit von illegale Subtsanzen), müssen Sie sich mindestens alle 7 Tage telefonisch melden. Wenn Sie sich häufiger melden, besteht die Möglichkeit, dass  – sofern Sie es wünschen – Ihr Aufnahmetermin vorgezogen werden kann. Im Rahmen dieser Telefonate erfahren Sie auch weitere Einzelheiten in Verbindung mit Ihrer Aufnahme. 

Wer kann aufgenommen werden?
Alle erwachsenen Abhängigkeitskranken können zur Behandlung aufgenommen werden. Für überregionale Patienten ist es empfehlenswert, vor der Aufnahme mit dem jeweiligen Kostenträger – dies ist in der Regel die Krankenkasse – Rücksprache zu halten. In seltenen Fällen, kann die Krankenkasse die Kostenübernahme ablehnen.

Voraussetzungen für die Aufnahme
Eine notwendige Voraussetzung für die Aufnahme ist eine ärztliche Einweisung zu einer Krankenhausbehandlung mit einer zu unserer Behandlung passenden Diagnose. Was Sie darüber hinaus noch mitbringen sollten, finden Sie in unseren Checklisten.

 

2. Ärztliche und institutionelle Anmeldung
Ärztliche Kollegen oder andere Kooperationspartner können sich jederzeit an die Zentrale Aufnahmeterminierung (ZAT) wenden und für ihre Klienten eine Aufnahme vereinbaren.
Wenn jedoch eine dringliche Aufnahme-Indikation oder einen Notfall bzw. eine besondere Absprache erforderlich sind, können Sie sich über unsere Telefonzentrale (02902 82-0) direkt mit der zuständigen Oberärztin bzw. dem zuständigen Oberarzt verbinden lassen oder bei Wiederaufnahmen von bekannten Patienten, dies direkt mit ihren Kooperationspartnern der Klinik besprechen.

ZAT (Zentrale Aufnahme-Terminierung für das Zentrum für Suchtmedizin)

Die Aufnahmetermine werden ausschließlich über die Zentrale Aufnahme-Terminierung (ZAT) vergeben.

Ärztliche Kollegen und Beratungsstellen wenden sich ebenfalls an die Zentrale Aufnahmeterminierung. Sofern eine dringliche Aufnahme-Indikation vorliegt oder besondere Absprachen erforderlich sind, können Sie sich über unsere Telefonzentrale (02945 981-01) direkt mit der zuständigen Oberärztin bzw. dem zuständigen Oberarzt verbinden lassen.

ZAT (Zentrale Aufnahme-Terminierung)

für das Zentrum für Suchtmedizin

Tel: 02945 981-1745

Suchtmedizin

Das Zentrum für Suchtmedizin behandelt Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen. Auch dann, wenn eine weitere psychiatrische Erkrankung wie Depression oder eine Angststörung vorliegt. Die Stationen bieten das gesamte Spektrum einer modernen suchtmedizinischen Behandlung an, die zunächst immer die Substanzfreiheit erreichen will. Dabei legen wir besonderen Wert darauf, dass in der Entzugsbehandlung die Patientinnen und Patienten weder gefährdet noch körperlich und psychisch beeinträchtigt werden. Dazu setzen wir bei Bedarf unterschiedliche Entzugsmedikamente, Akupunktur und viele weitere Verfahren ein.

Neben der Abstinenz ist uns eine Stärkung der Motivation sehr wichtig. Sie zielt darauf, die Entscheidung zur Reduktion der Rauschmittel zu festigen und Wege dorthin aufzuzeigen. Uns ist sehr bewusst, dass die Entzugsbehandlung nur einen Anfang darstellt und weitere Hilfsangebote notwendig und sinnvoll sind. Darum stellen wir unterschiedliche weiterführende Hilfsangebote vor und vermitteln dorthin. Weiterbehandlungen nach dem stationären oder teilstationären Aufenthalt zu klären und einzuleiten, ist uns besonders wichtig.

Die Behandlung möglicher psychiatrischer Begleiterkrankungen nach modernen psychiatrischen Standards ist ein weiterer wichtiger Schwerpunkt.

Eine gute Behandlung kann nur gelingen, wenn unterschiedliche Berufsgruppen Hand in Hand für das Wohl der Patientinnen und Patienten zusammenarbeiten. Die multiprofessionellen Teams setzen sich in unserer Abteilung aus Gesundheits- und Krankenpflegekräften, Ober- und Assistenzärztinnen und -ärzten, Diplom-Psychologinnen und -Psychologen, Sozialpädagoginnen und –pädagogen, Sozialarbeiterinnen und –arbeiter, Stationsassistentinnen und –assistenten, Ergo- und Bewegungstherapeutinnen und -therapeuten, zusammen.

Weitere Informationen und Aufnahmetermine erhalten Sie über die Zentrale Aufnahmeterminierung (ZAT) unter der Telefonnummer 02945-981-1745 oder online über das Kontaktformular.

Station SL01

Die Station SL01 führt einen suchtmedizinisch qualifizierten Entzug von Frauen und Männern mit einer Abhängigkeit von Alkohol und Medikamenten durch. Die Entgiftung wird durch fachkundige Mitarbeiter mit Medikamenten unterstützt. Das Stationsprogramm beinhaltet besonderer Bausteine zur Rückfallvermeidung und Krisenbewältigung. Besonders bei Ängsten und Depressionen und nach traumatischen Erlebnissen unterstützen wir medikamentös und therapeutisch die Heilung.

Station SL01

Behandlungsschwerpunkte: Qualifizierter Alkoholentzug, qualifizierter Medikamentenentzug, Angst und Depressionen

LWL-Klinik Lippstadt, Haus 16
Im Hofholz 6
59556 Lippstadt-Benninghausen

SL01@lwl.org

Tel: 02945 - 981 1720

Fax: 02945 - 981 1729

Station SL03

Wir bieten einen stationären qualifizierten Entzug bei Drogenabhängigkeit – einschließlich der Beikonsumentgiftung – und für Abhängige in besonderen Krisen an. Dabei legen wir viel Wert darauf, eine vertrauensvolle therapeutische Beziehung aufzubauen. Für Paare und Schwangere bieten wir besondere therapeutische Gruppen.

Station SL03

Behandlungsschwerpunkte: Qualifizierter Drogenentzug, Paarentzug, Behandlung von Begleitstörungen

LWL-Klinik Lippstadt, Haus 16
Im Hofholz 6
59556 Lippstadt-Benninghausen

SL03@lwl.org

Tel: 02945 - 981 1730

Fax: 02945 - 981 1739

Stationäre Angebote der LWL-Klinik Warstein

finden Sie hier.

Sucht- und Substitutionsambulanz Lippstadt

Die LWL-Kliniken Warstein und Lippstadt bieten ein neues Patientenangebot in Form einer Sucht-  und Substitutionsambulanz an. Die Sucht-  und Substitutionsambulanz finden Sie in 59555 Lippstadt, Woldemei 20.

In der spezialisierten suchtmedizinischen Einrichtung wird den an Abhängigkeitserkrankungen leidenden Menschen unserer Region eine Anlaufstelle und das Angebot der spezialisierten Behandlung unterbreitet.

Kernaufgabe ist die ambulante Behandlung für Menschen ab dem 18. Lebensjahr mit substanzinduzierten Störungsbildern sowie komorbiden akuten und chronischen psychischen Störungen.

Was bieten wir an?

  • offene Sprechstunden
  • Termine nach Vereinbarung
  • psychiatrisch- und psychotherapeutische Einzelgespräche
  • Netzwerkgespräche
  • Kriseninterventionen
  • Substitutionsbehandlung
  • Kooperationsgespräche mit Institutionen
  • Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen

Derzeit arbeiten wir an der Planung verschiedener Gruppenangebote, diese werden hier zukünftig aktualisiert aufgeführt.

Öffnungszeiten:
Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag: 08:30 - 12:00 Uhr und 
Dienstag: 14:00 - 18:00 Uhr

Offene Sprechstunde:
Jeden Dienstag wird von 10:00-11:30 Uhr eine offene Sprechstunde angeboten.

Vergabezeiten Substitution:
Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag: 08:30 - 09:30 Uhr und 10:30 - 11:30 Uhr sowie
Dienstag: 10:30 - 11:30 Uhr 

Substitutionssprechzeiten:
Freitag: 08:30 - 09:30 Uhr und 10:30 - 11:30 Uhr sowie Dienstag: 16:00 - 18:00 Uhr nach Vereinbarung

Sucht- und Substitutionsambulanz Lippstadt

59555 Lippstadt
Woldemei 20

ambulanz.suchtmedizin-lippstadt@lwl.org

Tel: 02941 – 1505010

Fax: 02941 – 1505019