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„22 Bahnen“ bewegt beim Psychiatrie-Kino

15.10.2026 Sophia Schuck

Ein Film, der bewegt und nachwirkt

In der gut gefüllten Aula des Gymnasiums wurde dieses Mal die Romanverfilmung „22 Bahnen“ nach dem Bestseller von Caroline Wahl gezeigt. Der Film erzählt die Geschichte der jungen Tilda, die zwischen Studium, Job und der Verantwortung für ihre kleine Schwester und ihre alkoholkranke Mutter versucht, ihren eigenen Weg zu finden.

Im Anschluss an die Vorführung tauschten sich die Besucher:innen mit Expert:innen unserer LWL-Klinik Lippstadt, des Jugendamtes, der Suchtberatung sowie dem Psychiatriekoordinator des Kreises Soest aus. Im Mittelpunkt der Diskussion standen Themen wie familiäre Verantwortung, Fürsorge, Selbstaufgabe und Selbstbestimmung.

Auch abseits der Filmvorführung bot der Abend Gelegenheit für Begegnungen und Gespräche. Getränke und eine Tombola sorgten für die passende Kinoatmosphäre. Der Erlös der Veranstaltung kommt der Beratungs- und Schülervertretungsarbeit am Städtischen Gymnasium Erwitte zugute.

Bereits zum dritten Mal wurde das Psychiatrie-Kino in dieser Kooperation umgesetzt. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Beteiligten für die gelungene Zusammenarbeit, insbesondere dem Soroptimist Club Erwitte-Hellweg für die Organisation des Abends.